Zertifikate und Neutralisierung

Eine Möglichkeit, den Strombezug CO2-neutral umzuwandeln, ist der Kauf von Ökostromzertifikaten. Bei diesen Zertifikaten wird darauf geachtet, dass der Strom zu 100 % aus Erneuerbaren Energien gewonnen, und der Ausbau dieser mit dem Kauf unterstützt wird. Die Zertifikate gelten als eine Art Gütesiegel, das nur unter bestimmten Bedingungen vergeben wird. Am Markt bestehen jedoch unterschiedlichste Arten von Zertifikaten, deren Qualität vom Herausgeber festgelegt wird.

Entscheidet man sich für diese Art der CO2-Neutralisierung des Stromverbrauchs, ist der Umweltnutzen und damit die Anfechtbarkeit ein wichtiges Kriterium. Dabei sind die Sicherstellung des Umweltnutzens, die Herkunft des Grünstroms und die Erneuerbare-Energien-Projekte, die unterstützt werden, zu nennen. Das RenewablePlus- und das OK-Power-Gütesiegel sind Zertifikate, die sich am Markt als anerkannt durchgesetzt haben.

Natürlich gibt es auch immer kritische Anmerkungen zu dieser Art der CO2-Nautralisierung. Durch die Festlegung auf hochwertige Gütesiegel, ist deren Anfechtbarkeit jedoch nicht gegeben. Letztendlich ist der Kauf von Ökostromzertifikaten gegenüber anderen Möglichkeiten eine relativ günstige Art, den Strombezug CO2-neutral zu gestalten. Anerkannte Zertifikate werden zwischen 0,07 Ct/kWh und 0,13 Ct/kWh gehandelt. Durch den Pooleinkauf größerer Mengen sind dabei Preisvorteile zu generieren. Zudem ist der Aufwand für die Unternehmen überschaubar.

Durch den gemeinschaftlichen, seitens des ZNU organisierten Bezug von Ökostrom ergeben sich Skaleneffekt, die einen preisgünstigeren Einkauf ermöglichen.

 

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