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Stellungnahme

ZNU-Stellungnahme zum Zeit-Artikel vom 16.12.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen unserer 5-schrittigen Klimaschutzinitiative ZNU goes Zero (Erfassen, Vermeiden, Vermindern, Greening und Kompensation von CO2-Emissionen) setzen wir für den Schritt 5 zur zusätzlichen Kompensation von unvermeidbaren CO2-Emissionen auch auf Plant-for-the-Planet als Partner. Wir schätzen die langjährigen Arbeiten der Initiative Plant-for-the-Planet sehr. Die in der „Zeit“ (https://www.zeit.de/2020/53/plant-for-the-planet-klimaschutz-organisation-mexiko-spendengelder) erhobenen Vorwürfe haben uns sehr überrascht und müssen restlos aufgeklärt werden. Wir haben Plant-for-the-Planet daher aufgefordert, eine unabhängige und nicht mit Plant-for-the-Planet verbundene (wiss.) Prüfinstitution einzurichten, die die von Plant-for-the-Planet getätigten und kommunizierten Aussagen in Bezug auf Pflanzgebiete, den Erfolg der Anpflanzungen und die entsprechenden Aussagen zu CO2-Kompensationen verifiziert. Laut Auskunft seitens Plant-for-the-Planet wird die Organisation dieser Aufforderung ab Januar 2021 nachkommen. Darüber hinaus hat Plant-for-the-Planet zugesagt, dass sie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC zur Prüfung von bestehenden Daten (Erstbericht) und kontinuierlichen, zukünftigen Erstellung einer jährlichen Pflanz-Dokumentation beauftragen wird. Der Erstbericht soll nach Angaben von Plant-for-the-Planet noch im Januar 2021 vorliegen und veröffentlicht werden. Wir schätzen die langjährigen Arbeiten der Initiative Plant-for-the-Planet sehr und gehen momentan davon aus, dass die Vorwürfe kurzfristig seitens Plant-for-the-Planet vollständig aufgeklärt und entkräftet werden. Nichtsdestotrotz behält sich das ZNU vor, bei Zweifeln an der Umsetzung der genannten Maßnahmen und bei Bestätigung der im „Zeit“-Bericht geäußerten Kritik, die Geschäftsbeziehung mit Plant-for-the-Planet umgehend aufzulösen.